GRUB – Linux-Boot-Loader vom Feinsten

28 Aug 2008 | Werbeartikel von Bsdok | Kategory: Sonstige Seiten

Unter den verschiedenen Bootmanagern, die unter Linux zur Verfügung stehen scheint sich GRUB mittlerweile zum Standard entwickelt haben. Der Grand Unified Bootloader, wie dieser Urlader korrekterweise heißt, überzeugt vor allem durch seine recht komfortable Bedienbarkeit und eine großzügige Funktionsvielfalt. Dazu zählt zum Beispiel, dass GRUB in der Lage ist, parallel zu Linux auch andere Betriebssysteme zu booten, sei es UNIX-ähnliche oder selbst solche wie OS/2 oder Windows. Hierbei bedient sich dieser fortschrittliche Linux-Bootloader eines Mechanismus, welcher als Chainloading bekannt ist. D.h. dass der Bootmanager des fremden Systems von GRUB zunächst in den Arbeitsspeicher geladen wird, wo anschließend das Kommando, also der weitere Ladevorgang, an diesen übergeben wird. Ein anderer Vorteil, den GRUB gegenüber den anderen Linux-Loadern bietet ist seine Fähigkeit, die verschiedenen Dateisysteme direkt lesen zu können, wodurch der Rückgriff auf die Blocklisten nicht notwendig ist. Nicht minder vorteilhaft ist die integrierte Kommandozeile, mit deren Hilfe der Benutzer sich die Partitionstabelle anzeigen lassen kann oder er sogar noch nicht eingerichtete Konfigurationen laden kann. Den meisten Linux-Distributionen von heute liegt GRUB bereits bei, notfalls lässt er sich aber auch im Nachhinein installieren. In diesem Fall muss die Software nach dem Downloaden und Entpacken in den Ordner /boot/grub kopiert werden. Für die Installation selber wird der Rechner zunächst mit einer entsprechenden Boot-Diskette neu gestartet und beim Erscheinen des GRUB-Bildschirms kann dann mit „c“ seine Konsole aufgerufen werden. Wer eine professionelle Unterstützung wünscht, um den Umgang mit dem Linux-Bootmanager zu erlernen, für den bieten Einführungsseminare wie dieses Seminar: Novell Suse Linux eine optimale Gelegenheit.

Gisela Bsdok abisz2@gmx.net

 

 

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